Ja, seit 2018 ist in Deutschland die Installation sogenannter Balkonkraftwerke offiziell erlaubt (gemäß DIN VDE 0100-551-1).
Die maximale Leistung des Wechselrichters darf jedoch 600W nicht überschreiten.
Sie jedoch verpflichtet Ihre Anlage beim Netzbetreiber und im Markenstammdatenregister anzumelden.

Seit 2023 sind auch diese Anlagen unter bestimmten Umständen von der Mehrwertsteuer befreit.
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Prinzipiell ja, bitte suchen Sie jedoch in jedem Fall den Dialog mit dem Vermieter oder der Wohnungseigentümergemeinschaft, insbesondere wenn das Balkonkraftwerk deutlich von außen sichtbar ist (z.B. Befestigung am Balkongeländer).

Der Ertrag des selbst erzeugten Stromes ist keinen Rechtsstreit wert.

Nein, die Balkonsolaranlage (= Balkonkraftwerk) ist prinzipiell “steckerfertig”. 
Folgende Voraussetzungen sollten jedoch gegeben sein:

  • Stromzähler: Sie benötigen einen Stromzähler, der eine Rücklaufsperre hat. Bei modernen digitalen Zählern ist das meistens sowieso der Fall. Wenn Sie noch einen alten Ferraris-Zähler (mit rotierender Drehscheibe) eingebaut haben, suchen Sie bitte ob das Symbol für “Rücklaufsperre” darauf zu finden ist. Um den Wechsel des Zählers kümmert sich normalerweise der Netzbetreiber nach der Anmeldung Ihrer Anlage. 
  • Sie benötigen eine feste Außensteckdose in der Nähe des Aufstellortes. Im optimalen Fall verfügt diese Außensteckdose über eine gesonderte Absicherung im Sicherungskasten.
  • Eine “fliegende” Verkabelung mit Mehrfachsteckdose(n) ist nicht zulässig!

Sie erzeugen einen Teil ihres Hausstroms selbst und müssen ihn nicht vom Versorger beziehen. Mit jeder selbst erzeugten Kilowattstunde sparen Sie aktuell 40ct und mehr.

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Es gibt mehrere Möglichkeiten seine Stromproduktion zu messen. Wir haben hier einige Alternativen für Sie zusammengestellt.

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Nein, Balkonkraftwerke (und da natürlich die Mikrowechselrichter) benötigen die 50Hz Frequenz des Netzstromes um aktiv zu werden. Sobald der Netzstrom ausfällt, produziert auch der Wechselrichter keinen Wechselstrom mehr. Das ist z.B. sehr wichtig, wenn der Netzstecker abgezogen wird: Dann dürfen die blanken Steckerkontakte keine Spannung mehr aufweisen.

Es gibt spezielle Anlagen für z.B. Wohnmobile die den sog “Inselbetrieb” beherrschen. Diese Anlagen haben wir jedoch nicht im Angebot.

Derzeit gibt es noch keine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit die Eigenverbrauchsquote durch einen Batteriespeicher zu erhöhen. Vielleicht ändert sich das in Zukunft.

Für den Betrieb eines Balkonkraftwerks benötigen Sie:

  • eine sonnenbeschienene Fläche, möglichst ganztägig ohne Verschattung durch Pflanzen oder Gebäudeteile. Geeignet sind auch Flachdächer und Balkongeländer. Mehr zu Ausrichtung und Neigung finden Sie hier.
    In jedem Fall müssen Sie für eine stabile Befestigung der Solarmodule auch bei Sturm sorgen.
  • eine fest ein- oder angebaute Steckdose in der Nähe. Diese muss mit einem Schutzleiter verbunden sein. Der Betrieb über Mehrfachsteckdosen ist nicht erlaubt.

In München wird die Anschaffung von Steckersolar-Geräten mit 40 Cent pro installiertem Watt peak gefördert. Maximal werden 800Wp gefördert, das sind bis zu 320 € Förderung. klicken Sie hier um weiterzulesen

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